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Authors

Sabine Bitter & Helmut Weber

based in Vancouver and Vienna have worked on projects addressing cities, architecture, and the politics of representation and of space since 1993. Mainly working in the media of photography and video their research-oriented practice engages with specific moments and logics of the global-urban change as they take shape in neighborhoods, architecture, and everyday life. Since 2004 members of the cultural collective Urban Subjects with Jeff Derksen. Recent projects and exhibitions include 2016: “What’s Left?” curated by Walter Seidl und Gulsen Bal, MuseumsQuartier Vienna, “Trophäen ihrer Excellenz”, Schauraum der Angewandten, MQ21, Vienna; "Henri Lefebvre in New Belgrade", Gallery GPLcontemporary, Vienna; ”How We Want to Live”, Façade art project for BUWOG headquarters, Vienna. lot.at and urbansubjects.org

Object Space Agency

ist eine interdisziplinäre Forschungsgruppe am Exzellenzcluster Matters of Activity der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktiven Materialien und deren erfahrbaren, konzeptionellen und umweltbezogenen Aspekten. Durch Ausstellungen und Sammlungen untersucht die Gruppe, wie Materialien, die zugleich stabil und vergänglich sind, ihre Aktivität in Zeit und Raum offenbaren. matters-of-activity.de

Hendrikje Alpermann

studierte Ethnologie in Leipzig, Halle (Saale) und Tbilisi sowie Soziokulturelle Studien an der Europa-Universität Viadrina und der École d’Urbanisme de Paris. Ihr Interesse gilt dem städtischen Alltag sowie den prozessualen Verschränkungen von Architektur, Stadtplanung und Gesellschaft. 2024 leitete sie gemeinsam mit Sabine Strobler und Karoline Stegemann das transdisziplinäre Festival „wohn_komplex“ zum 60-jährigen Jubiläum von Halle-Neustadt.

Gilles Aubry

is a Swiss artist, musician, and researcher. His work explores sound and listening as embodied, social, aesthetic, and ecological practice. He uses field recording, performance, mixed media, and collaborative interventions to creates art installations, films, music compositions, and live performances. He holds a PhD in social anthropology and teaches at UDK Berlin.  earpolitics.net

Lisa Anne Auerbach

führt von ihrem Haus in Los Angeles aus ein bescheidenes Propaganda-Imperium. Sie strickt aufrührerische Pullover und Banner, macht Fotos von übersehenen Sehenswürdigkeiten und bringt kleine Publikationen in die große Welt. Letzte Einzelausstellungen waren: „The Tract House“, APS-Museum & Phila­grafika 2010, PA; "If Nothing Changes, It Changes Nothing", Printed Matter, NY, 2008; "Take This Knitting Machine and Shove It", Nottingham Contemporary 2009; University of Michigan Museum of Art UMMA Projects 2009; sowie die politischen Pullover im Aspen Art Museum 2008. lisaanneauerbach.com

Michael Baers

is an American artist, writer, and researcher based in Berlin since 2005. He has participated in exhibitions throughout North America and Europe and has contributed comics and essays to many publications and print initiatives. In 2012 Haus der Kulturen der Welt commissioned his graphic novel, An Oral History of Picasso in Palestine, based on extensive research of the Picasso in Palestine project from 2011 as part of the third installment of the Berlin Documentary Forum. In 2014 he also completed his PhD as part of the Praxis-based doctoral program at the Vienna Academy of Fine Art. He has been researching a unique photographic project that emerged from the war between the people of Western Sahara and Morocco, Sahara Occidentale, con poche immagini, since 2013. michaeljbaers.com

Thomas Baldischwyler

arbeitet mit wechselnden Medien (Musik, Film, Fotografie, Collage, Malerei Installation) je nach Thema und Kontext. Zu seinem Arbeitsprozess gehören Verweise auf kulturhistorische Ereignisse, in denen subjektive Rahmenbedingungen der Geschichtsschreibung verortet sind. Seine Arbeiten sind in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. 2010 erhielt er den Preis für konzeptuelle Strategien des Westfälischen Kunstvereins Münster und 2017 den Hamburger Edwin-Scharff-Preis. Nach längeren Residenzen in Basel, Rom und Venedig lebt und arbeitet er seit 2022 wieder in Hamburg und betreibt dort u.a. das Künstlerschallplattenlabel Travel By Goods. thomas-baldischwyler.com

Sandra Bartoli

is an architect and landscape architect. Her research focuses on sites of the entanglement of nature and city, such as Tiergarten in Berlin, a transgressive example of place, which leads to new definitions and models of what is “urban” under the challenge of the Anthropocene. In 2019, Bartoli co-edited the book Tiergarten: Landscape of Transgression (Park Books) with Jörg Stollmann. From 2017 to 2018, Bartoli began work on the research theme “The City’s Future Natural History” as an Endowed Professor for Visionary Forms of Cities at the Institute for Art and Architecture, Academy of Fine Arts Vienna. Bartoli is currently a full professor at the Architecture Faculty of Munich University of Applied Sciences. buerofuerkonstruktivismus.de

Anke Becker

is a visual artist and has been working in Berlin since 1991. Her artistic work ranges from conceptual drawings and installations to visual poetry and participatory projects. She deals with the presence and absence of language, line and text in a variety of ways. She is the founder of the international art and exhibition project ANONYME DRAWERS, runs the blog for visual poetry ECONOMICWORDS and is a founding member of DAMENSALON, a network of women artists with monthly salon evenings and changing guests. anke-becker.de

 

 

Marieke Behne

studierte Architektur an der HafenCity Universität Hamburg, arbeitete dort im Arbeitsgebiet Architektur und Stadt. Sie promovierte zu Wirkweisen von Erfahrungswissen der Architektur am Beispiel selbstorganisierter Wohnprojekte und ist Mitbegründerin von projektbüro Hamburg. projektbuero.city

Andreas Brandolini

Nach seinem Architektur-Studium von 1973 bis 1979 an der Technischen Universität Berlin arbeitete Brandolini von 1979 bis 1981 als Designer und Architekt bei Produktentwicklung Roericht in Ulm. 1982 gründete er zusammen mit Joachim B. Stanitzek die Bellefast - Werkstatt für experimentelles Design in Berlin. Er war von 1981 bis 1989 Lehrbeauftragter für Design an der Hochschule der Künste Berlin und hatte 1984 eine Gastprofessur für Design an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main inne. Brandolini war Mitbegründer des avantgardistischen „Neuen deutschen Designs“ der 1980er Jahre, mit seinem „Deutschen Wohnzimmer“ auf der documenta 8 setzte er Maßstäbe. Von 1986 bis 1993 betrieb er sein eigenes Designstudio in Berlin. Ende der 1980er Jahre gründete Brandolini mit Jasper Morrison und Axel Kufus das Büro Utilism International, dessen Schwerpunkt Ausstellungsdesign und Stadtplanung war. Jasper Morrison und Brandolini schufen 1994 je eine Straßenbahn- sowie Bushaltestelle beim Kunstprojekt BUSSTOPS in Hannover. Brandolini war Mitherausgeber von Kaufhaus des Ostens im Jahr 1984. brandolini.de

Amélie Brisson-Darveau

is an artist-researcher and PhD candidate based in Tiohtià:ke/Montréal. In her practice she investigates the texturing qualities of shadows across literature, art, performance, cinema and urbanism.

Christoph Brunner

is Assistant Professor in Cultural Theory at Leuphana University Lü­neburg. His research investigates relations between media, aesthetics, and politics with a particular interest in post- and decolonial critiques of Western thought and a posthumanist decentering of the individual. 

Lucius Burckhardt

wurde 1925 in Davos geboren. Dr. phil. im Bereich der Soziologie in Basel. Ab 1955 war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sozialforschungsstelle der Universität Münster in Dortmund tätig. Nach einer Gastdozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm 1959 übernahm er von 1961 bis 1973 mehrere Lehraufträge und später Gastdozenturen für Soziologie an der Architekturabteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Gleichzeitig arbeitete er von 1962 bis 1972 als Chefredakteur der Zeitschrift „Werk“. Von 1976 bis 1983 war Lucius Burckhardt erster Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, ab 1973 lehrte er als Professor für Sozioökonomie urbaner Systeme an der Gesamthochschule in Kassel. Er war Mitglied des Gründungsbeirates der Hochschule der Bildenden Künste Saar von 1987 bis 1989 und Gründungsdekan der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar von 1992 bis 1994. Sein Werk wurde 1994 mit dem HessischenKulturpreis für herausragende Leistungen in den Bereichen der Wissenschaft, Ökologie und Ästhetik, mit dem Bundespreis Förderer des Design 1995 und dem Design Preis Schweiz 2001 gewürdigt. Lucius Burckhardt starb 2003 in Basel. lucius-burckhardt.org

Michelle Christensen

ist als Soziologin und Designerin Gastprofessorin für Open Science / Critical Culture an der Technischen Universität Berlin und dem Einstein Center Digital Future. Ihre Arbeit konzentriert sich auf feministische/queere, dekoloniale und postanthropozentrische Ansätze im Design. conradichristensen.eu

Florian Conradi

ist Designer und Forscher, der kritische Theorien und Design als Ansatz für die Designforschung integriert. Er ist Co-Leiter der Forschungsgruppe Design, Diversity and New Commons an der Universität der Künste Berlin im Rahmen des Weizenbaum-Instituts. conradichristensen.eu

Darko Cvijetić

wurde am 11. Januar 1968 im Dorf Ljubija Rudnik in Bosnien-Herzegowina geboren. Er schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, ist Regisseur und Dramatiker am  Theater in Prijedor. Seine Gedichte wurden übersetzt in: Französisch, Englisch, Deutsch, Slowenisch, Hebräisch, Albanisch, Ungarisch, Polnisch, Mazedonisch und Jiddisch. Seit 2013 gibt er den Literaturblog "Hypomnemata" heraus. Er ist Mitglied des P.E.N. Zentrum von Bosnien und Herzegowina, dem Schriftstellerverband von Bosnien und Herzegowina und der Kroatischen Schriftstellerverband.

Marion Digel

is an Industrial Designer and Professor for Foundations in Industrial Design and Basic Design at Folkwang University of the Arts. She studied at the University of Connecticut with Paul Zelanski, a student of Josef Albers from 1978-1980. She acquired her Diploma in Industrial Design 1987 at the Hochschule der Künste, Berlin, today UdK, Berlin. 1980 and the beginning of the nineties she was the lead designer at SICHERT GmbH, a producer of office- and medical furniture. From 1992 until 2006 she directed her design studio designmariondigel in Nuremberg and later in Cologne. At Folkwang University of the Arts, she was the head of the department of Industrial Design from 2007-2012 and from 2013-2019 Dean of the Faculty of Design. Among others it was on the initiative of Marion Digel that the Heterotopia Study Program was founded. There she represented the Studio Spatial Relations (Inszenierter Raum) and published "Dialogue of Art and Design in education", at Cumulus, Helsinki 2012 (author and co editor with Anne Caplan) and "Transdisziplinäre Gestaltung", Essays der Folkwang Universität der Künste, Passagen Verlag 2017 (author and co-editor with Alan Shapiro and Irmi Wachendorff).

Ignacio Farias

ist Professor für Stadtanthropologie am Institut für Europäische Ethnographie und Direktor des Georg-Simmel-Zentrums für Stadtforschung der Humboldt Universität zu Berlin. Er arbeitet an der Schnittstelle von Sozial- und Kulturanthropologie, Wissenschafts- und Technologiestudien und Urbanistik. Ignacio ist daran interessiert, mit der Ethnografie als einer inventiven Praxis der Stadtgestaltung zu experimentieren.

Daniel Martin Feige

lehrt als Professor für Philosophie und Ästhetik in der Fachgruppe Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Jesko Fezer

ist Mitherausgeber der Reihe Studienhefte problemorientiertes Design. Ausbildung zum Architekten an der HdK Berlin. Mitherausgeber An Architektur und Teilhaber der Berliner thematischen Buchhandlung Pro qm zu Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst und Theorie. Er arbeitet als Architekt, Autor, Designer, Künstler und Ausstellungsgestalter. In Kooperation mit „ifau“ (Institut für angewandte Urbanistik) realisierte er Architekturprojekte und ist Mitbegründer des Forschungs- und Ausstellungsgestaltungsstudios „Kooperative für Darstellungspolitik“. Er ist Professor für experimentelles Design an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. jeskofezer.de

Chup Friemert

wurde am 27.5.1947 in Westhausen geboren. Er lebt in Hamburg und Süderstapel. Studium: Produktgestaltung an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Experimentelle Umweltgestaltung an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Braunschweig. Publizistik, Philosophie, Volkswirtschaft an der Freien Universität Berlin. 1977 Diplom an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Braunschweig: „Humanisierung der Arbeit und Gewerkschaften“. Ab 1971 lehrte Friemert an verschiedenen Hochschulen zu Warenästhetik, Designgeschichte und Designtheorie. Von 1984-2012 war Chup Friemert Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. chupfriemert.com

Hermann Funke

lebt und schreibt in Hamburg. Geboren 1932 in Hamburg, studierte 1952–56 Architektur und Stadtplanung an der TH Braunschweig, 1956 legte er sein Diplom bei dem Stadtplaner Johannes Göderitz ab, 1965 promovierte er mit der Arbeit „Bürogebäude + Bürobetrieb” an der TH Braunschweig. Er war Mitarbeiter am Lehrstuhl und im Büro Friedrich Wilhelm Kraemer und im Büro des Architekten Godber Nissen in Hamburg. Seit 1965 war er freiberuflich als Architekt, Planer und Journalist in Hamburg tätig; 2002 beendete er seine Berufstätigkeit.

 

 

Sebastian Goldschmidtböing

is a designer and researcher living and working in Cologne and Essen. He has a background as a Master of Crafts and several years of experience working within R&D for the german car industry. He studied design at the Design Academy Eindhoven (BDES) as well as the University of the Arts Berlin (M.A.). He worked for design-studios such as Aldo Bakker Studio (Amsterdam) and Studioilse (London). Since 2017 Sebastian is researching, working and teaching within the industrial design faculty, as well as the graduate program Heterotopia of the Folkwang University of the Arts Essen. goldschmidtboeing.com

Jon Goodbun

lehrt am Royal College of Art London (MA Environmental Architecture), der University of Westminster (MScAdvanced Environmental Design) und an der UCL Bartlett (MArch). Seine Publikationen umfassen Beiträge zur ökologischen Systemtheorie, zum Raumwissen und zur Architektur des erweiterten Geistes. rca.ac.uk

Matthias Görlich

ist Mitherausgeber der Reihe Studienhefte problemorientiertes Design. Kommunikationsdesigner, Lehrer und Forscher in Darmstadt. Er arbeitet seit 2000 mit seinem Studio im Bereich Gestaltung und Konzeptentwicklung u.a. für diverse Kunst- und Kulturinstitutionen im In- und Ausland, die UNRWA (United Nations), Jordanien, Estudio Teddy Cruz, San Diego, Cohabitation Strategies, New York und diverse andere. Er ist Mitherausgeber von "Institution Building" zu räumlichen Strategien von Kunstinstitutionen (gemeinsam mit N. Hirsch, P. Misselwitz und M. Miessen), der "Civic City Cahiers" zur Rolle des Design in der Entwicklung einer sozialen Stadt (gemeinsam mit J. Fezer) sowie der "Studienhefte Problemorientiertes Design" (mit J. Fezer und O. Gemballa). Matthias Görlich lehrt an diversen Hochschulen, u.a. als Gastprofessor an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der Universität Stuttgart/Internationaler Städtebau und im Bereich Architecture+Critical Spatial Practice an der Städelschule in Frankfurt. mgoerlich.com

Justus Griesenberg

ist Architekt. Als Mitarbeiter im Arbeitsgebiet Architektur und Stadt der HafenCity Universiät Hamburg entwickelte er gemeinsam mit Marieke Behne und Christoph Heinemann „Kooperative Standards“ für eine situative Architektur.

Markus Grob

wurde 1952 in Bern geboren. Abitur und Afghanistanreise 1972/73, Studium der Islamwissenschaft (abgebrochen). 1976/77 Aegyptenreise: Kairo, Gurnah, London. Ab 1978 Architekturstudium in Zürich, 1984 Diplom an der ETH und erste Praxis, Umbau Haus S. in Zug. Ab 1988 in Wien als Architekt im Atelier von Adolf Krischanitz. 1996 an der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart, danach Berufung auf die Professur für Architektur an der staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Mitwirkung in einer Architekturfirma in Zürich. Ab 1999 Bühneninstallationen für die Performance-Gruppe Die Bairishe Geisha München, 2001 Wohnungsumbau in Barcelona, 2004 Ausstellung »Kannitverstan« im Badischer Kunstverein Karlsruhe, 2008 Umbau eines Stadthauses in Hamburg-St.Pauli. 2012/13 Wintervorlesung an der Kunsthochschule Weissensee zum Verhältnis von Architektur, Stadtbildraum und Politik in den Zeiträumen 1789ff, 1918ff und 1948ff. Publikationen: »Tun der Architektur«, Grundzüge der Architekturtheorie, Edition Solitude 1996; »Gründe, daß es eine Stadt nicht mehr geben kann«, zum Problem des postfeudalen Städtebaus, 2004 Raketenstation Hombroich; und neu: »Dächerstreit: Flachdach - Steildach«, zur Architekturgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, bei adocs in Hamburg 2014.

Moritz Hannemann

studierte Theater und Literaturwissenschaft. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am theaterwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum und Dramaturg am Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf. Hier beteiligte er sich an der Konzeption des Stadtlabors Place Internationale, das den Umzug des FFT mit dem 150-jährigen Jubiläum der Pariser Commune verband.

Christian Hanussek

arbeitet als Künstler, Autor sowie Kurator und ist Mitglied des metroZones – Center for Urban Affairs in Berlin. Er studierte Malerei und Kunsttheorie an der Städelschule, Frankfurt und bei „ateliers’63“, Haarlem, Niederlande. Seine künstlerische Arbeit umfasst und verbindet Malerei und Zeichnung sowie Film und Video. metrozones.info

Gabu Heindl

ist Professorin und Leiterin des Fachgebiets ARCHITEKTUR STADT ÖKONOMIE | Bauwirtschaft und Projektentwicklung an der Universität Kassel. Als Architektin und Stadtplanerin betreibt sie das Büro GABU Heindl Architektur in Wien. Sie praktiziert, forscht und publiziert mit dem Fokus Wohnen, öffentlicher Raum und Verteilungsfragen in Architektur und Stadtplanung. Zuletzt erschienene Monografie: Stadtkonflikte. Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung (2020) und der Studienbericht: Gerechte Stadt muss sein! (2022). gabuheindl.at

Christoph Heinemann

ist Architekt und seit 1998 Mitglied des Instituts für angewandte Urbanistik (ifau). Als Professor im Arbeitsgebiet Architektur und Stadt an der HafenCity Universität Hamburg (2017-2022) setzte er sich mit situativen und relationalen Dispositionen im urbanen Handlungsraum auseinander. ifau.berlin

Marcel Hénaff

, Philosoph und Anthropologe, war Professor an der Universität von Kalifornien in San Diego. Er ist Autor von »Der Preis der Wahrheit. Gabe, Geld und Philosophie« (2009), für dessen französisches Original er 2002 mit dem Grand Prix de Philosophie der Académie française bedacht wurde. Er verstarb im Juni 2018. Marcel Hénaff

Naomi Hennig

arbeitet als Kulturproduzentin und lebt in Berlin und London. Sie ist in verschiedenen Modellen kollaborativer Kulturproduktion beteiligt, darunter nGbK und District Berlin. Im Rahmen ihres phd Projekts forscht sie zur Geopolitik des Neoliberalismus und deren räumlich/ökologischen Implikationen.

Paula Hildebrandt

ist Autorin und Filmemacherin, die in ihren Arbeiten performative Aktion, experimentelles Schreiben, Fotografie, Video und künstlerische Lehre verbindet. Sie studierte Politikwissenschaften (FU Berlin) und absolvierte eine Masterstudium in Global Political Economy (University of Sussex 2001), sowie den postgraduierten Lehrgang „Brokering Cross-sector Partnerships“ (Cambridge 2003). Von 2002 bis 2007 war sie als Projektmanagerin für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig. Sie war Mitbegründerin des interdisziplinären Nachhaltigkeitsnetzwerks „3plusX“ und Co-Kuratorin von „Über Lebenskunst“, einem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes am Haus der Kulturen der Welt. In ihrer Promotion an der Bauhaus Universität Weimar (2013) beschäftigte sie sich mit künstlerischen Interventionen im Stadtraum als eine Form demokratischer Partizipation.

Carolin Höfler

ist Professorin für Designtheorie und -forschung an der Köln International School of Design der Technischen Hochschule Köln. Seit 2018 ist sie Sprecherin der von ihr mitgegründeten interdisziplinären Forschungsstelle »Echtzeitstadt | Real-Time City« der TH Köln. carolinhoefler.de

Helmut Höge

wurde 1947 in Bremen geboren, ist freier Autor und Aushilfshausmeister bei der Tageszeitung „taz“. Er schreibt regelmäßig in seinem Blog „Hier spricht der Aushilfshausmeister!“ (www.taz.de), die Kolumne „Wirtschaftsweisen“ (taz-Berlin) und die Kolumne „Wirtschaft als das Leben selbst“ („Junge Welt“). Zuletzt publizierte er den 11. Band seiner Tierbuch-Reihe „Kleiner Brehm“ über Rabenvögel (Peter Engstler Verlag). 2014 wurde er mit dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Anne Huffschmid

ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin (Text, Fotografie, Film) und Kuratorin. Sie forscht, publiziert und lehrt zu urbanen Fragen, sozialen Erinnerungsprozessen und Materialisierungen von Gewalt, mit einem besonderen Interesse an Diskurs- und Bildforschung, audiovisueller Forschung und experimentellen Methoden, Formaten und Narrativen der Kultur- und Sozialwissenschaft. Lateinamerika, vor allem Mexiko, ist zentraler Bezugspunkt ihrer Arbeit. annehuffschmid.de

Michael Klein

arbeitet an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Urbanismus, derzeit u. a. an der Abteilung für Wohnbau und Entwerfen und am Fachbereich Städtebau der TU Wien, sowie für dérive – Verein für Stadtforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wohnen, Geschichte, politische Theorie und Vermittlung. wohnbau.tuwien.ac.at

Folke Köbberling

ist Künstlerin und Professorin. Sie studierte Bildende Kunst und Architektur an der Kunsthochschule Kassel sowie an der Universität der Künste in Berlin. Köbberling lehrt seit 2006 an verschiedenen Hochschulen wie dem Londoner Royal College of Art und dem Art Center College of Design in Pasadena. Seit 2016 ist sie Professorin am Institut für Architekturbezogene Kunst an der TU Braunschweig. Zusammen mit dem Künstler Martin Kaltwasser hat Köbberling seit 2002 zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum umgesetzt. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden wiederholt ausgezeichnet und in internationalen Ausstellungshäusern gezeigt. folkekoebberling.de

Isabella Kohlhuber

ist freie Medienkünstlerin und Kommunikationsdesignerin. Ihre Arbeiten thematisieren insbesondere die Rolle der Schrift und die Bedeutung von Wissen im digitalen Zeitalter. Als Partnerin von Dirck Möllmann hat sie das gesamte Projekt Hamburg Maschine in seiner Entwicklung und Umsetzung von Beginn an begleitet. isabella-kohlhuber.com

Kooperative für Darstellungspolitik

ist ein Studio für Ausstellungsgestaltung, das Ausstellungen als diskursive Räume begreift, deren Gestaltung gesellschaftliche Aushandlungsprozesse unterstützt. Es wurde 2008 von Jesko Fezer, Anita Kaspar und Andreas Müller in Berlin gegründet, um Fragen der Repräsentation politischer und kultureller Anliegen in der Öffentlichkeit praktisch zu erforschen. Fezer, Kaspar und Müller sind ehemalige MitherausgeberInnen der Zeitschrift „An Architektur“ und lehren Experimentelles Design, Städtebau und Ausstellungsdesign an verschiedenen Hochschulen. Gemeinsam gestalten sie Ausstellungen u.a. für Haus der Kulturen der Welt, Casco, Albertinum, Moderna Museet, documenta 14, SESC Pompeia, Neue Gesellschaft für bildende Kunst, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Bergen Kunsthall, SAVVY Contemporary, Goethe-Institut oder Biennale Venedig. Kooperative für Darstellungspolitik

Linda Lackner

ist Architektin und Architekturtheoretikerin. Sie studierte Architektur an der TU Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin Teil unterschiedlicher Forschungsprojekte wie dem FWF-geförderten PEEK Projekt Curating the Urban (2017-2019) und war als Redaktionsassistentin bei ARCH+ tätig. Sie ist Mitglied des interdisziplinären Vereins Team Wien – Initiative für gemeinschaftliche Stadtentwicklung. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragestellungen von Sichtbarkeiten, Ein- und Ausschlussmechanismen und der Manifestierung von Ideologien und Vergangenheitspolitiken mittels Architektur und Stadtplanungsmaßnahmen.

Oliver Leistert

forscht an der Leuphana Universität Lüneburg zu digitalen Medientechnologien – von Social Media bis zu Blockchains – und ihren Auswirkungen auf Sozialitäten, Ökonomien und Kulturen. Seit Juni 2020 widmet er sich einer Machtanalytik von Blockchains im Rahmen eines von der DFG geförderten Projekts. Mit seiner Dissertation zur Auswirkung von Überwachung auf Soziale Bewegungen in verschiedenen Ländern gewann er 2014 den Surveillance & Society Book Award. Zuletzt erschien, hg. mit Isabell Schrickel, "Thinking the Problematic. Genealogies and Explorations between Philosophy and the Sciences", Bielefeld 2020.

Silvan Linden

is an architect and co-editor of the ongoing series AG Architektur in Gebrauch (adocs Verlag, 2021), an architectural zine started by the office in 2014 in which concepts of “use” are explored as an aesthetic category that informs the development and transformation of architectural space. Linden is co-author with Sandra Bartoli, Ulrike Feser, and Florian Wüst of the book La Zona – Index (ngbk, 2012) and co-editor, with Arno Brandlhuber, of the architectural publication series Disko 1–25 (AdBK, 2006–11). Linden has held positions as guest professor at the Akademie der Bildenden Künste Nürnberg and has also taught at the Technische Universität Berlin, Greenwhich University in London, and the Technische Universität Braunschweig. buerofuerkonstruktivismus.de

Claudia Mareis

geb. 1974 in Zermatt/CH, ist Designerin sowie Design- und Kulturwissenschaftlerin. Seit 2013 ist sie Professorin für Designtheorie und -forschung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Basel. Sie ist Leiterin des Instituts Experimentelle Design- und Medienkulturen IXDM und Gründerin des dazugehörigen Critical Media Lab (seit 2014). Daneben ist sie PI des Exzellenz-Clusters Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2008 ist sie im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung DGTF, seit 2015 ist sie Vize-Präsidentin des Swiss Design Network.

Felix Marlow

studierte Architektur und Europäische Ethnologie in Hamburg und Berlin und interessiert sich für Städtebau als Teil solidarisierender Machenschaften. Als Gastwissenschaftler forscht er seit 2022 am Lehrstuhl für Stadtanthropologie der Humboldt Universität Berlin zu Modellprojekten kooperativer, gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung.

Ralo Mayer

lebt als bildender Künstler in Wien und ist Herausgeber von multiplexfiction.

Ramia Mazé

joined Aalto University in 2015 as Professor of New Frontiers in Design at Aalto University. As a researcher, educator and designer, she is specialized in participatory and critical practices of design. Previously in Sweden, she worked at Konstfack College of Arts Crafts and Design, at KTH Royal Institute of Technology School of Achitecture, at the national PhD school Designfakulteten, and at the Interactive Institute. Trained as a designer and architect, she worked in design consultancies and corporate research in the US and Europe, and her PhD is in interaction design. She led, published and exhibited widely through interdisciplinary and international research projects in the areas of politically-engaged design, feminist design studies, sustainable development, smart materials, and interactive spaces. aalto.fi/ramia.maze

Johanna Mehl

arbeitet als Kulturwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Digitale Kulturen an der TU Dresden. Als Wissenschaftlerin, Designerin und Pädagogin interessiert sie sich für Design als Wissenskultur und dessen Verflechtungen mit Umweltgeschichte, Kybernetik, Systemtheorie und Medientheorie. Sie ist Mitglied des Redaktionsbeirats des Design+Posthumanism Network und Teil der Forschungsgruppe Against Catastrophe.

Eva Moldenhauer

übersetzte seit 1964 französischsprachige literarische und wissenschaftliche Texte ins Deutsche. Sie erhielt für Ihre Arbeit eine Reihe von Auszeichnungen und Preise. Zuletzt wurde sie im Jahre 2012 mit dem Prix de l’Académie de Berlin für die Belebung und Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen ausgezeichnet. Sie verstarb im April 2019.

Jasper Morrison

ist Produkt- und Möbeldesigner. Er wurde 1959 in London geboren und wuchs in New York auf. 1982 machte er seinen Bachelor of Design an der Kingston Polytechnic Design School in London. Im Jahre 1984 war er an der Hochschule der Künste Berlin im Bereich Industrial Design an der Entstehung des Katalogs Kaufhaus des Ostens beteiligt. jaspermorrison.com

Masixole Ncevu

is an artist whose practice has solid theoretical and conceptual research components. His work is inspired by the immaterial world, postcolonial theory, and various de-colonial ideologies. Masixole incorporates various mixed media into his practice such as photography, film, drawings and sound. He uses photography as a tool to unearth narrative findings, drawing on social sciences models such as ethnography and photo-elicitation. masixolencevu.com

Dagmar Pelger

ist Architektin und Urbanistin. Sie lehrt und forscht zu Mappingmethoden als kooperative Entwurfswerkzeuge und zu Modellen vergemeinschaftender urbaner Raumproduktion von Landschaft bis Nachbarschaft. Seit 2017 ist sie Teil der Planungskooperative coopdisco Berlin. coop-disco.net

Sibylle Peters

is a researcher, artist and theatre director, based in Hamburg. She creates and conducts participatory art based research projects. She holds a PhD in literature and media theory and a habilitation with a study on the lecture as performance. Sibylle Peters is co-founder and artistic director of FUNDUS THEATER / Theatre of Research in Hamburg (since 2001). From 2012 to 2018 she was co-founder and co-speaker of the PhD programs Assemblies & Participation and Performing Citizenship (2012-2018) From 2017-2019 she was guest professor at folkwang university of the arts, heterotopia program. Recent/current practice & publication: transgenerational live art, performing citizenship, hydrarchy & radical seafaring, the art of being many, interspecies equality zones, heterasexuality, creative destruction, improbability drives, paralogistics. wishfulthinking.eu

Sven Quadflieg

studierte Design und visuelle Kommunikation an der Folkwang Universität der Künste in Essen und der Zürcher Hochschule der Künste und promovierte an der HFBK Hamburg. Er hat an verschiedenen Hoch- schulen gelehrt und ist derzeit Professor an der HSHL in Hamm, wo er sich vor allem mit der Gestaltung von Information und Interaktion beschäftigt. Sein Forschungsinteresse gilt den Abhängigkeiten zwischen Design und Gesellschaft, dem politischen Design und dem transformativen Design. qdflg.de

Oleksiy Radynski

ist Filmemacher und Autor. Seine Filme experimentieren mit dokumentarischen Formen und Praktiken des politischen Kinos. Sie wurden auf Filmfestivals und in Ausstellungskontexten weltweit gezeigt. Gegenwärtig konzentriert sich Radynski auf die Untersuchung der toxischen Hinterlassenschaften des russischen Siedlerkolonialismus in Nordeurasien und seiner imperialen Kriege, einschließlich der laufenden russischen Invasion in der Ukraine.

Andreas Reckwitz

ist Soziologe und Kulturwissenschaftler. Er ist Professor für vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Reckwitz hat maßgeblich die Entwicklung der Praxeologie als umfassender Sozial- und Kulturtheorie vorangetrieben, eine Perspektive, die auch seine einflussreichen Arbeiten zur Subjektivierung und Kreativität grundiert. Viadrina

Johan Redström

is a professor of design at the Umeå Institute of Design, Umeå University in Sweden. He has previously been a studio director at the Interactive Institute, an adjunct professor at the School of Textiles at the University of Borås, Sweden, and an associate research professor at the Center for Design Research at the Royal Academy of Fine Arts, School of Architecture, Denmark. He received his PhD in 2001 from the University of Gothenburg in Sweden. In 2006, he got the Design Studies Award and in 2009 he was elected as a fellow of the Design Research Society. redstrom.se

Space for Relational Research

Barbara Herschel, Kaspar Jamme, Felix Künkel und Justus Schweer verbinden Erfahrungen in räumlichen Praktiken wie Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, akademischer Lehre, der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und der öffentlichen Verwaltung. Relationale Forschung verstehen sie als einen Weg, den Raum als ein Netzwerk von Beziehungen, Dynamiken und Prozessen zu erforschen. Mit der Gründung des Space for Relational Research versuchen sie, eine kritische Forschungspraxis zu etablieren, die Zusammenhänge im Raum aufspürt, die Grenzen der Architektur herausfordert und neue Arbeitsfelder und Kooperationen vorschlägt.

Marinus Reuter

studierte Politikwissenschaft an der Universität Bremen und Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Er forscht zu postphänomenologischer Ästhetik und Dokumentarfotografie und befragt den gemeinsamen Grund, auf dem sich das Missverhältnis zwischen sozial erweiterten Repräsentationsregimen und der singulären Setzung in Politik und Ästhetik darstellt. Im Mittelpunkt eigener Arbeiten stehen das Logistik- und Dienstleistungskapital und eine Sozialität, die von distributiven Techniken dominierten wird. Texte von ihm sind u. a. erschienen in taz – die tageszeitung und Camera Austria International.  Er lebt und arbeitet in Hamburg. marinusreuter.de

Horst Rittel

studierte nach der Schulzeit in Berlin und Bückeburg von 1949 bis 1954 Mathematik und Theoretische Physik an der Universität Göttingen. Von 1953 bis 1957 war er als Mathematiker und Physiker bei der Maschinenfabrik Deutschland AG in Dortmund beschäftigt. 1958 war Rittel Mitarbeiter an der Sozialforschungsstelle an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und studiert dort Mathematik und Soziologie. Von 1958 bis 1963 war Rittel an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) Dozent für Design-Methodologie, Wissenstheorie und Theorien der Kommunikation. Während dieser Zeit war er außerdem Mitglied des Rektorats-Kollegiums der Universität. Seit 1961 war Rittel Mitglied der Studiengruppe für Systemforschung in Heidelberg, Initiator und leading scientist bei zahlreichen Projekten, unter anderem für den Deutschen Bundestag, den Bundesrat sowie für die OECD. Im Zuge dessen beschäftigte sich Rittel unter anderem mit dem Fluss wissenschaftlicher und technischer Informationen in der EG und mit Informationssystemen für die Umweltplanung in der Bundesrepublik Deutschland. Von 1963 bis 1990 hatte er eine Professur für Science of Design an der University of California, Berkeley, College for Environmental Design, Department of Architecture and Department of City and Regional Planning inne. 1967 folgte zusätzlich eine Visiting Associate Professur for Architecture und Operations Research an der Washington University, St. Louis, Missouri. Von 1973 bis 1990 war Rittel Direktor und Professor am Institut für Grundlagen der Planung an der Universität Stuttgart, Fakultät für Architektur und Stadtplanung.

Drehli Robnik

ist Essayist und Theoriedienstleister in Sachen Politik, Film & Geschichte, sowie Edutainer, Disk-Jockey und Musikveranstalter (Sonntag´sdisco). (Mit-)Herausgeber von Büchern zu Siegfried Kracauer, zu den X-Men und (2022, mit Joachim Schätz) zu Männergewalt im domestic thriller. Autor von Monografien zu Anti-Nazi-Widerstand, Jacques Rancière, Kontrollhorrorkino, Pandemie-Spielfilm, sowie zu populärem Kino und Politik. Zuletzt: Flexibler Faschismus. Siegfried Kracauers Analysen rechter Mobilisierungen damals und heute (2024).

Jens Röhm

studierte visuelle Kommunikation an der HfbK Hamburg. Er arbeitete als Musiker, Filmtonmeister und war Mitbegründer des Komponistenkollektivs Nelly Boyd, das mit Musikern wie Alvin Lucier und Phil Niblock kooperierte. Jens Röhm starb am 11. März 2010.

Klaus Ronneberger

wurde in Würzburg geboren. Dort studierte er Sozialpädagogik und arbeitete in einem alternativen Plattenladen. Von 1985 bis 1990 studierte er Kulturanthropologie und europäischen Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaften in Frankfurt am Main. In den neunziger Jahren war er Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 2004-2006 Forschungsprojekt über die moderne Architektur in der Sowjetunion (zusammen mit Georg Schöllhammer und Markus Weisbeck). 2006-2007 war er für die documenta 12 tätig. Im Sommersemester 2008 Gastprofessur an der Universität Kassel. Zwischen 2011 und 2013 Lehre an der dortigen Universität. Er lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im April 2025 als freier Publizist in Frankfurt.

Michael Rottmann

ist Kunst- und Medienwissenschaftler. Studien der Kunsterziehung, Kunstgeschichte, Mathematik und Philosophie in Stuttgart, Wien und Berlin. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie Kurator am mumok und der Technischen Hochschule in Wien. Im Anschluss war er im DFG-Graduiertenkolleg Schriftbildlichkeit an der Freien Universität Berlin tätig. Dort wurde er 2013 mit einer Dissertation zum Verhältnis der Kunst in New York um 1960 zur Mathematik promoviert. Er lehrte in Wien, Graz und Linz und erhielt Postdoc-Fellowships der Klocker-Stiftung Innsbruck und der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Seit 2018 ist er Senior Researcher an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel und leitet dort am Institut Experimentelle Design- und Medienkulturen (IXDM) ein SNF-Projekt zu Maschinenkünsten im 20./21. Jahrhundert.

Andreas Rumpfhuber

ist Architekt und Theoretiker. Gastprofessuren u. a. an der Staatlichen Akademie der Künste in Stuttgart und an der TU Wien. Buchpublikationen, u.a.: Architektur immaterieller Arbeit (2013), Modelling Vienna (2015, mit Michael Klein), Wunschmaschine Wohnanlage (2016) und Into the Great Wide Open (2017). expandeddesign.net

Joseph Rustom

is a conservation architect and researcher based in Beirut and Berlin. He managed, in collaboration with Lebanese architectural firms, several conservation and rehabilitation projects, among them the Omari Mosque and the American University Archaeological Museum in Beirut and the Soap Museum in Saida. As a researcher, he led extensive architectural studies on double monasteries in Lebanon, in collaboration with the Université Saint Joseph in Beirut.His doctoral thesis in urban planning at the Brandenburg Technical University deals with the impact of religious endowments on urban projects in Late Ottoman and French Mandate Beirut. His current research interests also include the urban strategies of religious communities in postwar Beirut. Since 2005, he teaches urban history and cultural heritage studies at the School of Architecture of the Lebanese Academy of Fine Arts.

Adnan Softić

ist Autor, bildender Künstler und Regisseur. Er studierte Film und Ästhetische Theorie an der HfbK Hamburg. In seinen Werken befasst er sich immer wieder mit historischen und erinnerungspolitischen Themen. Er ist mit zahlreichen installativen, multimedialen Ausstellungen im In-und Ausland vertreten. 2016/17 lebte der Wahlhamburger als Stipendiat in der Villa Massimo in Rom. kinolom.com

Transforming Solidarities

ist eine interdisziplinäre Forschungsgruppe aus Berlin. Seit 2021 arbeiten Angehörige der Technischen Universität, der Freien Universität, der Humboldt-Universität sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen. Die Gruppe arbeitet explorativ, inter- und transdisziplinär am Schnittpunkt zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Sie verbindet die Expertise sechs namhafter Forschungsinstitute in der Berliner Wissenschaftslandschaft mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft und kulturellen Institutionen. Transforming Solidarities begreift Forschung als Teil einer kollaborativen, reflexiven und vielstimmigen Produktion von Wissen und erarbeitet neue Modi der Wissensvermittlung und Wissenschaftskommunikation. transformingsolidarities.net

Cornelia Sollfrank

ist Künstlerin, Forscherin und Autorin. Wiederkehrende Themen ihrer künstlerischen, wissenschaftlichen Praxis sind digitale Kulturen, neue Formen der (politischen) Selbstorganisation, kritische Autorschaft, Ästhetik der commons und techno-feministische Praxis und Theorie. artwarez.org

SpecSpace

Der Speculative Space (kurz: SpecSpace) ist ein experimentelles Labor am Zentrum für Designforschung der HAW Hamburg (2020-2023). Er bewegt sich zwischen physischem und virtuellem Raum. In beiden spekulieren sechs und mehr hybride Designer*innen/ Philosoph*innen/ Künstler*innen über das rhizomatische Verhältnis von Gestaltung und Forschung. speclog.xyz

Felix Stalder

ist Professor für Digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste und leitete das Forschungsprojekt Latent Spaces - Performing Ambiguous Data. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Überschneidungen von kulturellen, politischen, technologischen und ökologischen Dynamiken. felix.openflows.com

Christian Stein

ist Postdoc am Exzellenzcluster Matters of Activity. Mit einem Hintergrund in Germanistik und Informatik verbindet er technische und geisteswissenschaftliche Perspektiven. U.a. als Mitgründer des gamelab.berlin entwickelt er spielerische interaktive Wissensvermittlungsformate und forscht zur Theorie der Schnittstelle.

Hito Steyerl

ist Künstlerin und Professorin für Aktuelle Digitale Medien an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre zahlreichen Werke wurden unter anderem auf der Biennale in Venedig, im Museum of Contemporary Art, Los Angeles und im Museum of Modern Art, New York, ausgestellt. In ihren Texten, Performances und essayistischen Dokumentarfilmen setzt sich Hito Steyerl mit (digitaler) Bilderproduktion, postkolonialer Kritik und feministischer Repräsentationslogik auseinander.

Laura Strack

studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und Literaturübersetzen in Bochum, Düsseldorf, Palermo und Tours. Heute arbeitet sie an der Schnittstelle von Theater, Text und Theorie. Sie interessiert sich besonders für (Denk-)Figuren des Gemeinsamen, für soziale Bewegungen und kritische Formen, für Theater als Ort und in verschiedenen Räumen (z.B. Stadt und Land), für künstlerische Schreibweisen der Endlichkeit und für das Übersetzen als existenzästhetische Praxis. Sie übersetzt literarische und theoretische Texte aus dem Französischen und Italienischen.

Jeremy Till

ist Architekt und Autor. Er leitet das Central Saint Martins College und ist Vize-Dekan der University of the Arts, London. Unter anderem veröffentlichte er die Bücher Flexible Housing (mit Tatjana Schneider), Architecture Depends und Spatial Agency (mit Nishat Awan und Tatjana Schneider). Alle drei wurden mit dem RIBA President’s Award for Outstanding Research ausgezeichnet. Als Architekt war er an dem wegweisenden Gebäude 9 Stock Orchard Street von Sarah Wigglesworth Architects beteiligt. Till kuratierte den britischen Pavillon der Biennale in Venedig 2006 und der Shenzhen Biennale of Architecture and Urbanism 2013. jeremytill.net

Anna Unterstab

Anna Unterstab arbeitet aus feministischer und queerer Perspektive und veröffentlicht kritische Designtheorie. In ihrer selbstständigen Designpraxis in Hamburg entwirft Anna Unterstab Ausstellungsräume, Veranstaltungs- und Begegnungsformate und Drucksachen für den sozialen und kulturellen Bereich. Sie arbeitet interdisziplinär in kollektiven und lokal situierten Gestaltungsprozessen, an der Schnittstelle von Design, Vermittlung und Kunst. Wiederkehrende Themen in ihrer Arbeit sind Ermächtigung, Verletzlichkeit, Erinnerungskultur, Machtkritik, Community und Care. Anna Unterstab ist Mitbegründerin der queeren und feministischen Stadtteilbibliothek ‚Bücheria‘. Sie studierte Experimentelles Design und Social Design (MA) an der HFBK Hamburg bei Jesko Fezer, Jeanne van Heeswijk und Rosario Talevi und der Angewandten Wien und Kommunikationsdesign (BA) an der BURG Halle und der MOME Budapest. 2023 wurde sie mit dem German Design Graduate Award in der Kategorie ‚Gesellschaft und Gemeinschaft‘ ausgezeichnet.
anna-unterstab.com

Rebecca Wall

studierte Architektur und Urban Design in Weimar und Hamburg. Als Urbane Praktikerin arbeitet und forscht sie an der Schnittstelle von aktivistischer, künstlerischer und planerischer Stadtproduktion. Seit 2022 forscht sie als Gastwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Stadtanthropologie der Humboldt Universität zu Modellprojekten kooperativer, gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung.

Anna-Lena Wenzel

ist Autorin und Künstlerin und lebt in Berlin. Nach ihrem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg promovierte sie über „Grenzüberschreitungen in der Gegenwartskunst“. Sie betreibt das Online-Magazin 99 % Urban und macht einmal monatlich den Radiosalon für Alltägliches.

Kathrin Wildner

is an urban ethnologist and teaches at HafenCity Universität Hamburg and Kunsthochschule Weißensee Berlin. She did her fieldwork in New York, Mexico City, and Istanbul. Her research focuses on public space, transnational urbanism, and qualitative methods of urban research. Kathrin Wildner is a founding member of metro- Zones—Center for Urban Affairs, works in transdisciplinary projects, and publishes widely on current questions of urban research, e.g. in the anthologies Caracas-sozialisierende Stadt (2013), Stadtforschung aus Lateinamerika (2013), and Transnational Urbanism (2012). kwildner.net

Clemens Winkler

ist Professor für Neue Medien an der HfS Ernst Busch Berlin und Designforscher am Exzellenzcluster Matters of Activity. Seine Faszination gilt der Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit von Materialität sowie dem menschlichen Wunsch, die Umwelt zu kontrollieren. Er hat international ausgestellt und unter anderem am Royal College of Art, London sowie an den MIT Media Labs studiert.

Paola Yacoub

is an artist and an architect. She conducted her first experiments on our relation to automatas in architecture and photography. In collaboration with Michel Lasserre, she noted the aspect variations of Lebanese territories in war and post-war situations.The works were exhibited in Stand der Dinge, Kunst-Werke, Berlin (2000); Venice Biennial (2000 & 2003); Paola Yacoub, Drawing with the things themselves at the Beirut Art Center (2011); Paola Yacoub, kiss the black stones at HKW, Berlin (2012); among others. Her photo-essays were anthologized in Beirut is a Magnificent City: Synoptic Tables (2003). Paola Yacoub directed workshops in European and American Universities and is currently the director of ARP program in Artistic Research Practises of the Lebanese Academy of Fine Arts, Beirut, Lebanon.

Frauke Zabel

is an artist. She is concerned with the question of the political subject today. Her interest lies in the embodied approach to historical, political and artistic strategies of resistance against the background of a possible deconstruction of hegemonic readings of history(s). She has been a member of the committee of Lothringer13_Florida, an art space of the city of Munich, since 2018. fraukezabel.de