In Auseinandersetzung mit der Pariser Commune von 1871 entdeckt Lefebvre das revolutionäre Potential urbaner Gesellschaften. Das Thema „Stadt“ rückt ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit. Er begeistert sich für frühe Formen zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation und beschreibt die Bedeutung sozialräumlicher Widersprüche für die Entstehung revolutionärer Bewegungen.
"Bis zum heutigen Tag stellt die Commune den einzigen Versuch eines revolutionären Urbanismus dar“, schreibt Henri Lefebvre, während sich um ihn herum, an den Universitäten von Strasbourg und Nanterre, die Ereignisse von 1968 zusammenbrauen…
Und was lernen wir aus Lefebvre´s Beschreibungen der Pariser Commune für das Recht auf Stadt heute?
Buchvorstellung und Diskussion mit Klaus Ronnberger, Moritz Hannemann, Jan Lemitz, Park Fiction und dem Salon de Confluencia
02.11.23, 19.30 Uhr
BARBONCINO zwölphi
c/o Pudel Verein für Gegenkultur e.V.
St. Pauli Fischmarkt 27
20359 Hamburg
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