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"Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland sind laut dem aktuellen Wohnungslosenbericht der Bundesregierung wohnungslos. Doch auch viele, die eine Wohnung ihr Zuhause nennen, kämpfen mit steigenden Mieten. Der Handlungsdruck ist groß, und während laute Stimmen aus Politik und Immobilienlobby „bauen, bauen, bauen“ rufen, gerät Wesentliches in Vergessenheit: Bauen ist nicht nur klimaschädlich und ressourcenintensiv, es löst auch das Verteilungsproblem nicht. Hierzu bedarf es politischer Mittel und Bündnisse:

 

Dazu zählt die Initiative hinter dem in Berlin erfolgreichen Volksentscheid „Deutsche Wohnen &Co enteignen“, dessen Umsetzung aktuell von der Regierung verschleppt wird. Manch eine Architektin mag angesichts dieser Situation verzweifeln: lieber gar nicht bauen, als sich mitschuldig zu machen. Doch das ist keine Lösung, wie das neue Buch „Nonsolution: Zur Politik der aktiven Nichtlösung im Planen und Bauen“ von Gabu Heindl und Drehli Robnik zeigt." Hannah Strothmann, in Bauwelt 10.2025

 

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